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Neues aus dem Energiesektor

Lesen Sie über die aktuellsten Themen in der Energiewirtschaft und bleiben Sie auf dem neusten Stand mit Hilfe unserer Experten.

Aktuelle themen


Ein vorgezogener Kohleausstieg und seine möglichen Folgen


Mai 2019
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Nach dem Abschlussbericht der „Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ soll Deutschland nach den Atomkraftwerken auch seine Kohlekraftwerke früher abschalten. Die Kohlekommission der Regierung verständigte sich auf einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038. Der Kommission nach, soll der Ausstieg in mehreren Schritten umgesetzt werden:
  • Bereits 2022 sollen Kraftwerke mit einer Leistung von 12,5 Gigawatt stillgelegt werden.
  • 2030 sollen noch höchstens 17 Gigawatt produziert aus Braun- und Steinkohle am Netz sein.
Zum Vergleich: 2017 erbrachten Kohlekraftwerke eine Leistung von insgesamt 42,6 Gigawatt. Europaweit ist deutscher Strom für Unternehmen und Privatleute trotz vorhandener Überkapazitäten relativ teuer. Die Stilllegung von Kohlekraftwerken wird das Angebot des vorhandenen Stroms reduzieren und somit den Preis in die Höhe treiben. Laut Handelsblatt ergab eine Studie des Beratungsunternehmens Frontier Economics im Auftrag des Energieversorgers RWE, dass der forcierte Kohleausstieg bis zu 25 Euro Mehrkosten pro Megawattstunde Strom im Jahr 2040 verursachen könnte. Die Kohlekommission geht ebenfalls davon aus, dass die Börsenpreise im Zuge voraussichtlich steigender Brennstoff­ und CO2­Zertifikatspreise in den kommenden Jahren weiter ansteigen werden. Die vorgeschlagenen weiteren Stilllegungen von Kohlekraftwerkskapazitäten reduzieren das Angebot und erhöhen dadurch den Börsenstrompreis zusätzlich. Es gilt also: Je schneller der Kohleausstieg erfolgt, desto stärker sollten die Strompreise ansteigen.

Das Scherbeck Energy Group Gewinnspiel auf der diesjährigen E-world energy & water: And the winner is?


März 2019
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Auf der E-world energy & water 2019 bekamen die Besucher ganz schön was auf die Ohren: Neben vielen interessanten Fachgesprächen verloste die Scherbeck Energy Group im Rahmen eines Gewinnspiels guten Ton in Form eines hochwertigen Bluetooth Soundlink-Lautsprecher von Bose als Hauptpreis. Alles, was die Teilnehmer machen mussten: Einen Schätzpreis für den Strom Cal 20 Base EEX DE-Future zum Schlusskurs am 28. Februar 2019 abgeben. Dieser lag laut Börse am 28.2.2019 bei 47,73 €/MWh. Die 40 Teilnehmer des Gewinnspiels schätzten den Kurs ganz unterschiedlich ein: Die Spannen gingen von 37,42 Euro pro MW/h bis hin zu 67,00 Euro pro MW/h. Und der Gewinner ist? Den Hauptpreis hat Andreas Jordan von den Stadtwerken Lehrte GmbH gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Mit einer Differenz von nur 0,05 Cent lag er am nächsten am Schlusskurs dran. Wir wünschen Herrn Jordan viel Freude und immer gute-Laune-Musik mit dem Bose Bluetooth Soundlink-Lautsprecher. Der 2. Preis, ein Jochen Schweizer Geschenkgutschein im Wert von 150,00 Euro, sowie der 3. Preis, ein Jochen Schweizer Candle Light Dinner für zwei im Wert von 69,00 Euro, ging jeweils an einen Mitarbeiter von zwei unterschiedlichen Stadtwerken. Der Gewinner des zweiten Preises schätzte den Schlusskurs mit einer Differenz von 0,23 Cent ein, der dritte Preisträger verschätzte sich um 0,27 Cent pro MW/h. Auch an Sie herzliche Glückwünsche zu Ihrem Gewinn! Alle drei Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt und die Gewinne per Post versandt.

enmacc-Handelsplattform wird ins Energy Trading Cockpit von FSE Portfolio Management integriert


März 2019
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Die FSE Portfolio Management GmbH, einer der führenden unabhängigen Energie-Portfoliomanagement-Dienstleister in Deutschland, und die Enmacc GmbH, Betreiber der gleichnamigen Energiehandelsplattform, haben ihre Partnerschaft besiegelt. Kern der Zusammenarbeit ist die Integration der enmacc Plattform in das Energy Trading Cockpit (ETC) von FSE. Damit können FSE-Kunden im ETC sowohl Lieferangebote oder Bewertungen erstellen als auch die Absicherung in Form von Fahrplänen oder Standardprodukten über enmacc direkt in den freien Markt stellen. Nach Abschluss werden die Geschäfte im Gesamtportfolio notiert und im ETC dargestellt. Die Integration ermöglicht für alle Beteiligten nahtlose, sichere und regelkonform dokumentierte Handels- und Beschaffungsprozesse. Das Beste aus zwei Welten Durch die Kooperation erhalten die Kunden von FSE Portfolio Management das Beste aus beiden Welten: umfassende Portfolio- und Servicedienstleistungen durch FSE, kombiniert mit der modernsten OTC Plattform für den bilateralen Strom- und Gashandel. Mit mehr als 700 aktiven Händlern und über 180 angeschlossenen Energieunternehmen ist enmacc die größte unabhängige Plattform für den bilateralen Energiehandel in Deutschland. „Mit der FSE Portfolio Management GmbH haben wir einen weiteren wichtigen Partner im Dienstleistungssegment gewonnen“, so Volker Puck, Geschäftsführer und Head of Product bei enmacc. „Für uns ist die Kooperation ein erneuter Beweis, wie gut die Third Party Trading-Funktion von Portfoliodienstleistern für ihre Kunden als Marktzugang genutzt werden kann.”Handels- und Beschaffungsprozesse, die keine Wünsche offenlassenFür FSE-Geschäftsführer Ulrich Scherbeck ermöglicht die Partnerschaft eine wichtige Erweiterung des Energy Trading Cockpits: „Energiebeschaffer wollen sich auf einer unabhängigen Plattform bewegen, die ihnen echte Marktpreise bietet. Und sie möchten ihre Deals von A bis Z medienbruchfrei abwickeln. Durch der Integration der enmacc-Plattform in unser Energy Trading Cockpit ermöglichen wir unseren Kunden durchgängige Handels- und Beschaffungsprozesse, die keine Wünsche offenlassen.“ Wünschen Sie mehr Informationen, nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf.

Reges Interesse und viel Laufkundschaft: Rückschau E-world 2019


Februar 2019
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Zwei gewichtige Veränderungen prägten den diesjährigen Stand der Scherbeck Energy Group auf der E-world 2019 in Essen. Nicht nur eine Verfeinerung des neuen Designs, sondern auch ein neuer Standort ließen die Mitarbeiter und Geschäftsführer in einem neuen, modernen Licht erscheinen. Erfreulicherweise zeigte sich dies auch in der Frequentierung der Messe-Präsenz. Kunden und Geschäftspartner suchten die Nähe zu SE Scherbeck Energy, FSE Portfolio Management und SE Trading. Sei es zur Pflege alter Kontakte und dem Austausch von Fachwissen oder zur Entwicklung neuer Ideen von Produkten und Partnerschaften. Besonders überraschend war die hohe Zahl an Laufkundschaft. Vertreter von Stadtwerken, großen Energieplayern und internationalem Klientel zeigten reges Interesse an den Dienstleistungen und Produkten der Gruppe. Verschnaufpausen gab es dabei für die Mitarbeiter kaum. Im besonderen Fokus der Besucher stand die All-in-on-Plattform Energy Trading Cockpit ETC von FSE Portfolio Management, welche sich durch die neuen Produkte und die Integration der Handelsplattform enmacc von großer Beliebtheit erfreute. Mit mehr als 700 aktiven Händlern und über 180 angeschlossenen Energieunternehmen ist enmacc die größte unabhängige Plattform für den bilateralen Energiehandel in Deutschland. Die Signale, die die E-World dabei ausstrahlt: Automatisierung von Prozessen durch digitale Produkte sind wichtige Entwicklungen in der Energiewirtschaft. Insgesamt war die E-world ein großer Erfolg für die Scherbeck Energy Group, die neue Kunden dazugewinnen und bestehende Verbindungen stärken konnte. Zudem entwickelte sich unter den Mitarbeitern und Besuchern im Laufe des Messebetriebs ein regelrecht familiäres Ambiente. Bis zum nächsten Jahr. Wir freuen uns schon jetzt!

Unzufriedene Kunden steigern den Umsatz – mit dem richtigen Beschwerdemanagement


Februar 2019
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Verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass unzufriedene Kunden, denen schnell geholfen wird, oftmals zu loyalen Stammkunden werden, die ihren Dienstleister anschließend sogar gern weiterempfehlen. Die Praxis in Stadtwerken und bei Energieversorgern ist oft eine ganz andere: Meistens werden nur Härtefälle im Unternehmen und von dessen Management wahrgenommen. Die Folge: Kunden wandern ab und es kommt zu Umsatzeinbußen. Studie Beschwerdemanagement für Dienstleister In einer Studie der Universität Potsdam wurde aufgezeigt, dass bis zu 82% derjenigen Kunden, deren Beschwerden schnell und zufriedenstellend bearbeitet wurden, wieder beim gleichen Anbieter kaufen. Zufriedengestellte Kunden, die sich vorher beschwert hatten, sind sogar loyaler als normale Kunden. Eine interne Untersuchung bei VW konnte nachweisen, dass 54% bis 70% zufriedengestellte Beschwerdeführer Dauerkunden wurden. Dieser Wert konnte bei zeitnaher Bearbeitung der Beschwerden sogar auf einen Anteil von bis zu 95% gesteigert werden. Beschwerdemanagement mit hervorragenden Kosten-/Nutzeneffekt bei der Kundenbindung Beschwerdemanagement ist also für die dauerhafte Kundenbindung ein hocheffektives Instrument, da die Kosten deutlich niedriger als für die Gewinnung von Neukunden sind. Wenn Sie den ganzen Beitrag als PDF lesen möchten, klicken Sie bitte hier. Möchten Sie mehr über die enormen Potenziale erfahren, die unzufriedene Kunden bieten, nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf.

E-world 2019: Digitalisierung von Beschaffung und Vertrieb im Fokus


Januar 2019
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Auf der E-world 2019 ist die Scherbeck Energy Group auch dieses Jahr wieder der richtige Ansprechpartner für Beratung, Portfoliomanagement und Spothandel für Stadtwerke, Energieversorger und energieintensive Unternehmen. Neben der Gelegenheit zum persönlichen Austausch werden und anderem neue Erweiterungen des Energy Trading Cockpit (ETC) vorgestellt. Dieses wird für Stadtwerke immer mehr zur All-In-One-Plattform für integrierte Vertriebs- und Beschaffungsprozess der Sparten Strom und Gas. Der zunehmende Funktionsumfang des ETC trägt dazu bei, dass seine Nutzergemeinde stetig wächst. Energiebeschaffer schätzen vor allem auch seine Unabhängigkeit: Wer sich über die ETC-Plattform mit Energie eindeckt, arbeitet auf Basis ungeschminkter Marktpreise und nicht mit Angebotspreisen von Lieferanten. Portfoliomanagement in volatilen Zeiten Daneben dürfte auf der E-world ein eigentlich alter Hut wieder verstärkt Gesprächsthema werden: Spothandel und Bilanzkreismanagement. Ursache ist, dass bei den Endkunden immer mehr Photovoltaikanlagen und Speicher oder auch vom Energieversorger selbst dezentrale Erzeugungsanlagen installiert werden. Dies erschwert die Beschaffung und stellt neue Anforderungen an die Vermarktung. Wie geht man um mit zunehmend unsicheren Mengengerüsten und Laststrukturen? Ein Kunde von SE Scherbeck Energy hat beispielsweise die Strombeschaffung in den Sommermonaten bereits aufgrund zunehmenden PV-Eigenverbrauchs auf eine Beschaffung am Spotmarkt umstellen müssen. Eine Vollversorgung – teils drei Jahre im Voraus abgeschlossen –, die alle Entwicklungen im Portfolio absichert, ist insbesondere für Stadtwerke zwar komfortabel, aber nicht mehr zukunftsträchtig. Der Umgang mit Volatilitäten bei Mengen und Preisen durch die Zunahme dezentraler Erzeugung und steuerbarer Lasten wird im Energiemarkt zur Kernkompetenz werden. Dafür müssen der Handel am Spotmarkt, ein qualifiziertes Datenmanagement und eine eigene Bilanzkreisführung umgesetzt werden. Leistungen, die FSE Portfolio Management als Teil der Scherbeck Energy Group bereits seit 18 Jahren als unabhängiger Dienstleister professionell für seine Kunden anbietet. Optimierung von Prozessen und Vertriebsoffensive Prozessoptimierung ist ein leidiges Thema, dennoch entscheiden sich immer mehr – auch kleinere Energieversorger – dazu, konsequent Verbesserungen anzustreben. Denn der Wettbewerb wird zunehmend von branchenfremden Unternehmen befeuert, die modern aufgestellt sind. SE Scherbeck Energy begleitet (auch kleinere) Stadtwerke gegebenenfalls über längere Zeiträume, bis sich die neuen Prozesse in der Praxis etabliert haben. SE Scherbeck Energy unterstützt seine Kunden aber auch bei der Definition von neuen Produkten und Dienstleistungen vom Konzept bis zur konkreten Umsetzung. Beispiele sind Produkte auf Basis von Spotpreisen auch für Endkunden, Facility Dienstleistungen sowie PV- und Speicherangebote. Herzlich willkommen auf unserem Stand 414 in Halle 1 Wie Sie sehen, es gibt viele interessante Themen zu besprechen. Wir laden Sie herzlich ein uns auf der E-world vom 5. bis 7. Februar 2019 in Halle 1, Stand 414 zu besuchen. Wünschen Sie einen persönlichen Gesprächstermin, vereinbaren Sie diesen bitte gern mit Frau Kuci, entweder per E-Mail v.kuci@scherbeck-energy.com oder telefonisch unter 0 22 33 / 39 56 - 24. Das Team der Scherbeck Energy Group freut sich auf Ihren Besuch!

FSE Portfolio Management auf neue RSASSA-PSS signierte Zertifikate vollumfänglich eingestellt


Dezember 2018
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Ab dem 1. Januar 2019 müssen neu ausgestellte Zertifikate zur Verschlüsselung in der Marktkommunikation nach den Anforderungen der Bundesnetzagentur mit dem neuen Verfahren RSASSA-PSS signiert werden. Die bisherigen Verfahren sha56-RSA und sha512-RSA werden dann nicht mehr für den Einsatz in der elektronischen Marktkommunikation ausgestellt. Aktuell gültige und verwendete Zertifikate können jedoch auch weiterhin verwendet werden, wenn sie die Anforderungen der EDI@Energy „Regelungen zum Übertragungsweg“ einhalten. Darüber hinaus können neue Zertifikate, die bis zum 31.12.2018 ausgestellt werden, wahlweise mit den bisherigen Zertifikaten oder dem neueren Verfahren RSASSA-PSS signiert werden. Das Verschlüsselungssystem von FSE Portfolio Management ist für seine Kunden vollumfänglich auf den neuen Standard eingestellt, bestehende Zertifikate nach den bisherigen Standards sha56-RSA und sha512-RSA müssen jedoch nicht ausgetauscht werden. Verschlüsslungszertifikate für die Marktkommunikation haben grundsätzlich eine maximale Gültigkeit von drei Jahren, und es besteht ein Bestandsschutz für die bisher verwendeten Standards im Rahmen ihrer Gültigkeit. Für detaillierte Rückfragen stehen wir Ihnen gern jederzeit zur Verfügung. Nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf.

Achterbahnfahrt der Preise im September im Energiemarkt


November 2018
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Mitte September dieses Jahres gingen die Preise vor allem für Strom aber auch für Erdgas auf Achterbahnfahrt. Auslöser dafür war der Handel mit CO2-Zertifikaten. Der Preis für CO2-Zertifikate war zuletzt rasant gestiegen. Lag der Preis für eine Tonne CO2 im Januar 2018 noch bei knapp 8 Euro, konnte der EUA-Dec-2018 am Montag, den 10.09.2018 ein Siebenjahreshochs bei 25,79 €/t markieren. Am Ende der gleichen Woche, am Freitag, den 14.09.2018, stürzte er jedoch zwischenzeitlich um über 30% auf 17,90 €/t ab. Grund dafür waren vor allem Spekulanten, die verstärkt in CO2-Zertifikate investierten und dann offenbar wieder ausstiegen.

Preisentwicklung CO2, Strom und Erdgas
Der starke Preisrückgang für die CO2-Zertifikate hatte auch erhebliche Folgen für den Handel mit Strom und Erdgas. Die Strom- und Erdgaspreise vollzogen die Preisbewegungen der Woche in abgeschwächter Form nach. So verlor das Cal-19-Base im gleichen Zeitraum 17% (von 57,55 €/MWh am Montag auf 47,60 €/MWh am Freitag). Die Kurse der Commodities konnten sich zwar im Laufe des „schwarzen Freitags“ wieder erholen, aber es kam in dieser Zeit zu massiven Liquiditätsproblemen, da sich die Preise im Sekundentakt stark änderten. Bei Anfragen musste man Preisaufschläge von bis zu 1% auf den aktuellen OTC-Markt in Kauf nehmen. Da der Rat der EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament 2017 beschlossen hat, dass ab 2019 jedes Jahr 24 Prozent des Überschusses an CO2-Zertifikaten aus dem Markt genommen werden sollen, empfiehlt es sich, die Preisentwicklung der CO2-Zertifikate weiterhin näher im Blick zu haben. Ziel dieser Reform ist es, dass der Emissionshandel ab 2020 zu einem wirksamen Instrument für den Klimaschutz wird. Viele Marktteilnehmer sind daher darauf bedacht, sich vorher noch günstig mit CO2-Zertifikaten abzusichern. Experten sehen eine Preisentwicklung ab 2023 bei durchschnittlich 35,00 bis 40,00 Euro pro Tonne. Gern unterstützen wir Sie vor diesem Hintergrund bei der Steuerung Ihrer Strom- und Erdgasportfolien, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Fit für den aktiven Vertrieb? Machen Sie den ersten Schritt


Oktober 2018
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Viele, vor allem auch kleinere Energieversorger bekommen mehr und mehr den zunehmenden Wettbewerbsdruck am Markt zu spüren. Deshalb wollen sich viele Stadtwerke vertrieblich (weiter)entwickeln: zum Beispiel durch eine sinnvolle, interne Neuausrichtung der Vertriebsorganisation und -prozesse. Und durch gezielte Vertriebsmaßnahmen, die die Kundenbindung stärken sowie Neukunden im Strom- und Gasvertrieb außerhalb des eigenen Netzes ansprechen. Dazu ist vorab eine Analyse der IST-Rahmenbedingungen und der Ausgangssituation notwendig, um individuelle Lösungsansätze für den betreffenden Versorger zu entwickeln. Als erster Schritt dient ein gut vorbereiteter Workshop zur Vertriebsanalyse und der anschließenden Ableitung von konkreten Maßnahmen. Die Unternehmensberatung SE Scherbeck Energy achtet hierbei besonders auf eine effektive und gleichzeitig zeitsparende Durchführung mit ihren Kunden. Von den Erfahrungen von SE Scherbeck Energy im Vertrieb profitieren Basierend auf Vorabinformationen des Vertriebs, bereitet SE Scherbeck Energy den Workshop vor und stimmt diesen inhaltlich mit dem Stadtwerk ab. Im Rahmen des Workshops werden folgende Themenfelder mit dem Vertrieb bearbeitet:
  • Definition von neuen Vertriebszielen
  • Beurteilung von bestehenden Marktgebieten
  • Erarbeitung von anzupassenden oder neuen Formen der Marktbearbeitung
  • Vertriebskanäle
  • Unterstützendes Marketing
  • Festlegung von wertorientierten Kundensegmenten als Zielkundensegmente für die Neugewinnung
  • Möglichkeiten neuer oder angepasster Formen der Kundenkommunikation und des Kundenzugangs
  • Optimierte Nutzung von Kundeninformationen
  • Diskussion neuer Produktideen (z. B. PV und Batteriespeicher zur Miete, Smart Home, Contractingmodelle) und Beurteilung des bestehenden Produktportfolios
  • Darstellung möglicher interner organisatorischer Auswirkungen durch die Schaffung eines markt- und wettbewerbsorientierten Vertriebs
  • Notwendigkeit zur Anpassung der Prozesse, der IT und der Schulung von Mitarbeiter zur Erreichung der geplanten Ziele
Der Workshop wird vor Ort mit SE Scherbeck Energy und ausgewählten Vertretern des Vertriebs durchgeführt. Der Zweck ist, die genannten beispielhaften Themenfelder zu diskutieren und daraus konkrete Ziele und Maßnahmen abzuleiten. Dabei bringt SE Scherbeck Energy umfangreiche Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten mit ein. Sind Sie bereit für den ersten Schritt? Dann nehmen Sie am besten noch heute unverbindlich Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie.

NCG und Gaspool veröffentlichen Entgelte und Umlagen gültig ab Oktober 2018


September 2018
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NetConnet Germany (NCG) und Gaspool haben Mitte August die neuen Entgelte und Umlagen für ihre jeweiligen Marktgebiete veröffentlicht, die ab dem neuen Gaswirtschaftsjahr beginnend ab 1. Oktober 2018 für zwölf Monate gelten. Demnach werden bei NCG die RLM- und SPL-Bilanzierungsumlagen, die im noch laufenden Gaswirtschaftsjahr kostenfrei waren, mit 0,60 € / MWh bzw. 1,20 € / MWh abgerechnet. Hintergrund ist laut NCG unter anderem die prognostizierte Entwicklung der Regelenergieverursachung und der daraus resultierende prognostizierte Regelenergiebedarf sowie die Risikoeinschätzung der zu erwartenden Reduzierung der Erdgasförderung im Feld Groningen. Gaspool erhebt für die RLM-Entnahmestellen eine Umlage von künftig 0,73 € / MWh, für die SPL-Entnahmestellen 0,26 € / MWh.
Das Konvertierungsentgelt für H- auf L-Gas belassen Gaspool und NCG unverändert bei 0,45 € / MWh. Für L- auf H-Gas ist die Konvertierung bei Gaspool weiterhin kostenfrei. Die Konvertierungsumlage wird hingegen bei Gaspool von 0,017 € / MWh auf 0,075 € / MWh angehoben, NCG wird dafür ab 1.Oktober 2018 0,15 € / MWh in Rechnung stellen. Das VHP Entgelt steigt bei NCG von 0,0012 € / MWh auf 0,0015 € / MWh, während es von Gaspool um 0,0002 € / MWh auf 0,0013 € / MWh gesenkt wird. Gern beraten wir Sie rund um die wirtschaftliche Erdgasbeschaffung und den optimierten Erdgasvertrieb. Nehmen Sie einfach Kontakt
mit uns auf.

Leistung hinter dem Zähler


August 2018
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Auf dem Weg vom Versorger zum Umsorger, müssen Stadtwerke ihre Stärken und Kompetenzen auf Dienstleistungen innerhalb des Kundenhaushalts ausweiten. Aus diesem Grund werden Leistungsangebote, die sich auch hinter dem Energieverbrauchszähler orientieren, eine immer größere Rolle für Energieversorger einnehmen. Der Vorteil: Bestehende Kontakte zum Kunden und die Reputation des örtlichen Stadtwerks können genutzt werden, Dienstleistungspakete zu schnüren, die auf technische, sicherheitsorientierte oder betriebsrelevante Bedürfnisse der Haushalte abzielen. Dazu können bereits vorhandene technische Ressourcen des Stadtwerks oder bestehende Geschäftsbeziehungen zu Dienstleistern aus der Umgebung herangezogen werden. Dadurch entwickelt sich das Stadtwerk zu einem Full-Service-Anbieter für den Kunden, das neben dem Commodity-Vertrieb auch als ein zuverlässiger Partner für haushaltsnahe Dienstleistungen für den Kunden auftritt. Standardisierte Hausservicepakete – vom Freemium bis All Inclusive
Verschieden gelagerte, haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich zu Paketen schnüren und entweder über einen Aufschlag auf den Grundpreis oder eine eigene Gebühr angeboten werden. Zu diesen Dienstleistungen zählen beispielsweise   -   Vermittlung von regionalen Handwerkern
  -   Energieberatung
  -   Haussicherheitsberatung
  -   Beleuchtungsberatung
  -   Installationsarbeiten bei Kunden
  -   Heizungswartung
  -   Betriebskostenabrechnung für Vermieter
  -   Räum- und Reinigungsdienste
  -   Schlüsseldienst usw.
Diese Leistungen können vom Energieversorger selbst oder über eigene Dienstleister erbracht werden. Der Versorger ist jedoch einziger Ansprechpartner für den Kunden. Der Energieversorger profitiert durch die Erweiterung seiner Wertschöpfung hinter dem Kundenzähler, der Kunde erhält verlässliche Leistungen zu fairen Konditionen und guten Qualitäten. Gern beraten wir Sie bei der Ideenfindung bis hin zur Umsetzung von erweiterten Dienstleistungen, nehmen Sie dazu einfach Kontakt
mit uns auf.

Untersuchung mehrerer Kernkraftwerke in Frankreich nach Affäre um Creusot-Schmiede ein halbes Jahr früher abgeschlossen


Juli 2018
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Die Affäre um die mangelhafte Herstellung verschiedener Komponenten in mehreren Atomkraftwerken in Frankreich durch die ehemalige Schmiede Creusot scheint überstanden zu sein. Der französische Stromkonzern EDF hat inzwischen 97% der Herstellungsnachweise der Schmiede untersucht und keine Unregelmäßigkeiten gefunden. Damit sind Befürchtungen, dass möglicherweise einige AKWs in Frankreich für längere Zeit ausfallen und die Strompreise dadurch bedingt ansteigen könnten, vom Tisch. Begonnen hatte die Affäre, als die französische Atomaufsichtsbehörde ASN 2015 die Qualität der Produkte der ehemaligen Areva-Schmiede Creusot beanstandete. Sie veröffentlichte eine Liste von Mängeln in der Stahlzusammensetzung einiger Bauteile des sicherheitsrelevanten Druckwasserreaktors des im Bau befindlichen EPR-Kernkraftwerks Flamanville. Im Sommer 2017 wurde EDF daraufhin von der Atomaufsichtsbehörde beauftragt, die Dokumente aller in Le Creusot hergestellten und verbauten Reaktorteile bis Ende 2018 zu prüfen. Dadurch verlängerten sich an mehreren französischen Kernkraftwerken die Wartungen beziehungsweise wurden aufgenommen. In Folge dessen zogen die Strompreise in Frankreich ab Sommer 2017 deutlich an. Die sehr hohen Spotpreise aus Januar 2017 wurden jedoch nicht erreicht, da die Temperaturen im Winter 2017/2018 deutlich über dem langfristigen Durchschnitt lagen. Laut dem Leiter des Kernkraft-Segments vom Stromkonzern EDF, Dominique Miniere, würden Ende Juni 2018 50% der Reaktoren, deren Wartung sich durch die zusätzliche Überprüfung verlängert hatte, mit Autorisierung der Atomaufsichtsbehörde wieder ans Netz zurückkehren und 100% der Dokumente geprüft sein. Damit wäre die Untersuchung ein halbes Jahr früher abgeschlossen worden als ursprünglich geplant.